Was ist der ULV der TU Wien?

Der ULV der TU Wien stellt sich vor
Kurzer Rückblick
Vorstand des ULV der TU Wien
Wie kann ich mitarbeiten?
Satzungen des ULV der TU Wien (PDF-Datei, 11 kB)
Beitrittsformular (Stand 2011, PDF-Datei, 11 kB)


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Der ULV der TU Wien stellt sich vor

Der Universitätslehrerverband der TU Wien ist eine parteiunabhängige Interessenvertretung des Lehrpersonals und des wissenschaftlichen Personals unserer Universität und sieht sich daher in erster Linie als

Bollwerk gegen parteipolitische Einflussnahme

auf die Meinungsbildung sowie auf Entscheidungen innerhalb unserer Universität.

Darüber hinaus sieht sich der ULV als Informationsstelle für alle Universitätslehrer und Universitätslehrerinnen der TU Wien, welche einerseits Informationen von sich aus anbietet (sporadische Aussendung der "Information des Universitätslehrerverbandes" sowie Betreiben dieses Web-Servers) und andererseits eine erste Anlaufstelle für Kolleginnen und Kollegen mit universitätsrelevanten Problemen oder Fragen ist.

Der ULV der TU Wien ist keine per Gesetz eingerichtete Institution (wie z.B. die seinerzeitige BUKO - Bundeskonferenz des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals oder die ehemalige PROKO - Bundeskonferenz der Universitäts- und Hochschulprofessoren) sondern ein Verein, welcher auf lokaler Ebene - eben auf die Technische Universität bezogen - agieren kann.
Der ULV der TU Wien ist selbst Mitglied der österreichweiten Dachorganisation ULV (ohne Zusatz), wodurch eine fruchtbare Zusammenarbeit mit den an den anderen Universitäten angesiedelten Schwesterverbänden sichergestellt ist.
Somit hat der Universitätslehrerverband quasi denselben Status wie die "Universitätenkonferenz - UNIKO" als Nachfolger der Rektorenkonferenz mit dem gravierenden Unterschied, dass dieser Verein ausschließlich die Interessen der Universitätsleitungen vertritt und darüber hinaus auch noch über Mittel der Universitäten finanziert wird.

Da im ULV der TU Wien eine Reihe von gewählten Vertretern bzw. Vertreterinnen (z.B. Mitglieder in Fakultätskollegien, im  Senat, im Betriebsrat des wissenschaftlichen Personals) aktiv mitarbeiten, ist gewährleistet, dass der ULV der TU Wien über Fakultätsgrenzen hinweg integrativ wirkt: durch den ULV werden einerseits Gemeinsamkeiten verstärkt und andererseits stellt er ein geeignetes Forum dar, um Konflikte zwischen Fakultätsinteressen zu diskutieren und in demokratischer Art zu lösen.
Eine in der Vergangenheit höchst erfolgreiche Tätigkeit des ULV der TU Wien betrifft die Koordination von Wahlvorschlägen für inneruniversitäre Wahlen
Bei den Wahlen der "Mittelbau"-Vertreter in die BUKO
ist es durchwegs gelungen, einen fakultätsübergreifenden Wahlvorschlag zu erstellen und diesen bei den Wahlen (Dank der Wähler und Wählerinnen!) auch durchzubringen. 
Bei den Betriebsratswahlen an der TU Wien hat sich die Liste "UUL - Unabhängige Universitätslehrerinnen und Universitätslehrer" (= gemeinsame Liste von ULV und UPV der TU Wien) in hohem Maße bewährt: Im Betriebsrat für das wissenschaftliche Personal der TU Wien die "UUL" nach den letzten Wahlen im November 2008 Herbst 13 von 18 Mandaten. Im Zentralausschuss für Universitätslehrer erreichte die Liste ULV (Dachverband mit Unterstützung der Lokalverbände) bei den letzten Wahlen im November 2009 mit 6 von 7 Mandaten einen herausragenden Erfolg (der einzige ZA, welcher von einer tatsächlich parteiunabhängigen Wählergruppe dominiert wird). 
In der Ära des UOG '75 ist es dem ULV auch gelungen, eine mit großer Mehrheit gewählte fakultätsübergreifende Liste für die Wahlen in den seinerzeitigen Akademischen Senat aufzustellen, womit gewährleistet war, dass alle fünf Fakultäten je einen Vertreter bzw. eine Vertreterin im höchsten Kollegialorgan entsenden konnten. Dies war umso bemerkenswerter, als die insgesamt fünf "Mittelbauer" gemäß UOG '75 auch noch aus verschiedenen Kategorien (Univ.Doz., Univ.Ass. und Univ.Lektoren) kommen mussten.  Mit der Einführung des UOG '93 gab es für die Wahlen in den Senat bedauerlicherweise keine gemeinsamen Wahlvorschläge mehr, wohl nicht zuletzt deshalb, weil per lege sichergestellt war, dass jede Fakultät zumindest einen Vertreter bzw. eine Vertreterin aus dem Bereich des Mittelbaues im Senat hat. Im UG 2002 ist es bei den letzten Wahlen im November 2009 - trotz oder vielleicht auch wegen der Minimalvertretung durch vier Personen - gelungen, alle acht Fakultäten in einem gemeinsamen Wahlvorschlag zu vereinen, so dass alle Fakultäten zumindest durch ein Ersatzmitglied im Senat vertreten sind.

In Zeiten wie diesen (angespanntes Budget, inhomogenes Arbeitsrecht, negative Auswirkungen des von unserer Seite massiv abgelehnten Universitätsgesetzes) gewinnt der ULV der TU Wien enorm an Bedeutung: alle Mitglieder und der Vorstand sind gefordert, die Interessen des wissenschaftlichen Universitätspersonals zu sondieren und in den entsprechenden Gremien zu vertreten.

Tragen auch Sie aktiv zur Gestaltung der TU Wien bei!


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Erasmus Langer, 17. April 2010