...(,,Target``
In der Halbleiterindustrie verwendet man monokristalline Siliziumscheiben, sogenannte ,,Wafer``.
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...Temperaturprofil
Darunter versteht man den Temperaturverlauf in Abhängigkeit von der Zeit. Der Erwärmungsvorgang wird als ,,Ramp up`` und die Abkühlung als ,,Ramp down`` bezeichnet.
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...Dosis
Darunter versteht man die Anzahl der Ionen je Einheitsquerschnitt.
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...,,Trenches``
Darunter versteht man Gräben, die durch anisotrope Ätzprozesse hergestellt werden. Sie dienen der lateralen Isolation von Bauelementen und als Kapazitäten in der Speichertechnik.
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...Histogramm
Darunter versteht man ein n-dimensionales Feld, welches die ebenfalls n-dimensionale Geometrie in 'ausreichend' kleine Bereiche zerlegt, sodaß das Dotierstoffprofil räumlich vernünftig aufgelöst wird [Sti93a]. Im dreidimensionalen Fall repräsentiert also ein Index in diesem Feld einen Quader.
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...sind
Normalerweise findet man mit einer relativen Fehlerschranke von fünf bis zehn Prozent das Auslangen.
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...Bauelementes
Vor allem die Kanallänge, die Abmessungen des ,,Gates``, die Dicke des ,,Gate``-Oxides und die Tiefe der ,,Source/Drain junctions`` spielen dabei eine entscheidende Rolle.
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...vergeben
Ohl (1956, US Patent #2750,541), Shockley (1957, US Patent #2787,564) und Moyer (1958, US Patent #2842,466).
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...Stromstärke
Darunter versteht man die Anzahl der Ladungen pro Zeiteinheit; wird angenommen, daß nur einfach geladene Ionen im Strom enthalten sind, so erhält man auch direkt die Anzahl der Ionen pro Zeiteinheit.
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...,,Scanning``-Systemen
Darunter versteht man die Ionenstrahlführung über die ,,Target``-Oberfläche.
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...werden
Man stelle sich ein zweidimensionales quadratisches Gitter aus Atomen vor, in dem unter verschiedenen Winkeln Netzebenen im Gitter definiert werden können.
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...HREF=#figwafer#1141>)
Die Dotierungsart und die kristallographische Orientierung des ,,Wafers`` wird mit ,,Flats`` (SEMI Standard 1993) gekennzeichnet.
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...-strahlung
Im Wesentlichen unterliegt die Wärmestrahlung dem Stefan Boltzmann Gesetz und ist als Kühlungsmechanismus bei moderaten Temperaturen zu vernachlässigen.
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...Streuwinkel
Darunter versteht man jenen Winkel, den der Richtungsvektor der Ionenbahn vor der Kollision mit dem Richtungsvektor nach dem Zusammenstoß einschließt.
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...Weglänge
Darunter versteht man den Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stößen.
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...Teilchen
Die thermische Energie der Gitterschwingungen des Atoms ist um Größenordnungen kleiner als die Ionenenergie und kann in diesem Zusammenhang vernachlässigt werden.
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...Materialien
Dabei spielt es natürlich keine Rolle, ob das Zielgebiet tatsächlich amorph ist (.B. Siliziumdioxid), oder aus anderen Gründen die Kristallstruktur vernachlässigt werden kann.
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...Frenkel-Paare
Darunter versteht man ein ,,Interstitial``-Vakanz-Paar.
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...Punktdefekte
Für Frenkel-Paare kann man mit guter Näherung annehmen, daß die Konzentration der Vakanzen 219#219 gleich der Konzentration der Interstitials 220#220 ist [Hob88b].
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...Präzipitate
Darunter versteht man eine Ansammlung von einigen tausend Dotierstoffatomen, die im Kristallgitter ein eigene Phase bilden.
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...Implantationsfenster
Darunter versteht man ein ebenes Gebiet, in welchem die Startpunkte der Teilchen liegen. Entweder wird es automatisch so gewählt, daß die gesamte Target-Oberfläche mit Ionen bestrahlt wird, oder der Programmbenutzer definiert selbst ein meist rechteckförmiges Gebiet, um z.B. die Dotierstoffverteilung nur in einer Ecke der Struktur zu simulieren.
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...können
Bei jeder ,,Point location`` wird der minimale Abstand des Ions zu den Materialgrenzen festgestellt. Dieser Abstand wird mit der aktuellen freien Weglänge 128#128 in Verhältnis gesetzt, damit erhält man eine minimale Anzahl von Stößen 244#244, bei denen das Ion auf keinen Fall das momentane Material verlassen kann. Während dieser 244#244 Stöße ist es nicht notwendig, den Aufenthaltsort des Ions zu bestimmen, was sich natürlich sehr günstig auf die Rechenzeit auswirkt.
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...Laufzeitanalyse
Diese Tools ermitteln die für jede Programmzeile benötigte CPU Zeit und erstellen Statistiken zur Analyse des Laufzeitverhaltens. Dadurch kann man exakt feststellen, wieviel Prozent der Gesamtzeit für bestimmte Unterroutinen benötigt werden.
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...Parallelisierung
Da bei der Monte Carlo Methode keine Vektoroperationen vorkommen (z.B. das Lösen von linearen Gleichungssytemen), ist eine Datenparallelisierung nicht möglich.
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...Teilchen
Darunter versteht man hier ein Teilchen im Sinn der der Monte Carlo Methode. So ein Teilchen kann geteilt und gewichtet werden.
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...gehen
Wenn man davon ausgeht, daß die Physik ideal in den implementierten Modellen abgebildet ist.
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...hoch.
Bei der logarithmischen Darstellung der Dotierstoffkonzentration macht sich dieser Fall durch einzelne, voneinander getrennte Channeling-Peaks bemerkbar.
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...selektiert
Jedes Ion unterschreitet auf seinem Weg durch das Material relative Energieschwellen zwischen 278#278.
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...steigen
Immerhin muß bei jedem Check-Point 290#290 bzw. 296#296 aus dem Histogramm ermittelt werden.
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...hält
Diese Maßnahme ist physikalisch motiviert, da einerseits Ionen, die mit den selben Initialdaten starten, eine Mindestenergie benötigen, um unterschiedliche Trajektorien bilden zu können, andererseits konnte in Kapitel 2.7.3 eine untere Energieschwelle 176#176 für ,,Channeling`` abgeleitet werden.
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...Materialzusammensetzung
Voraussetzung ist natürlich, daß zumindest ein Teil des Gebietes aus c-Si besteht.
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...Fall
Diese Vorgehensweise läßt sich prinzipiell auch auf drei Dimensionen erweitern.
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...werden
Die hier angegebenen Wafer-Temperaturen sind etwas höher als die entsprechenden Kühlmitteltemperaturen, da natürlich das Material der Probenhalterung einen endlichen Wärmeleitwert aufweist. Da aber die Temperatur des Wafer überwacht wurde, ist dieser Effekt vernachlässigbar.
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...Raumgebiet
Dabei bietet es sich an, ebenfalls ein n-dimensionales Histogramm zu verwenden.
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Der Index 0 deutet an, daß dieser Wert die Minimalenergiedichte für die Amorphisierung von Silizium darstellt.
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...abhängt
Natürlich ändern sich die Schwingungsamplituden der Siliziumatome und damit auch die Channeling-Verhältnisse, aber dieser Effekt ist hier vernachlässigbar.
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...Implantation
Die Trajektorien sind im letzteren Fall länger. Somit verteilt sich die nukleare Energie auf ein größeres Volumen. Außerdem spielt bei höheren Energien die elektronische Abbremsung eine immer wichtigere Rolle.
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...starten
Ein quadratisches Implantationsfenster von 10nm Kantenlänge hat sich in der Praxis als günstig erwiesen.
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,,Process Optimization in Multiple Dimensions for Semiconductor Technology`` - JESSI Projekt BT8B, finanziert durch die EU als ESPRIT Projekt 8150.
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...aufweist
Auf Grund der Größe des Implantationsfensters müssen für die Simulationen 1.000.000 Initialtrajektorien gestartet werden.
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